Mikrogalerie
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Zeitgenössische Fotografie
Andreas GurskyDer 1955 in Leipzig geborene Fotograf Andreas Gursky gilt als einer der wichtigsten zeitgenössischen Fotokünstler. Die Verwendung von digitaler Fototechnik und beeindruckenden Großformaten gehört zu den Markenzeichen seiner Kunst. Ein zentraler Fokus fehlt seinen Arbeiten in der Regel, sie zeigen Aufnahmen, die sich in Details verlieren und keinen Mittelpunkt aufweisen.
Anonymität und Austauschbarkeit von Menschen, Gegenständen und Orten kommen in seinen Fotografien zum Ausdruck, womit die Arbeiten im Dunstkreis der Kritik an Gesellschaft, Konsum und modernen Lebensweisen anzusiedeln sind. Fotografien von Gursky befinden sich in internationalen Museen und Sammlungen, sie erzielen schon seit einiger Zeit Spitzenpreise. 2010 partizipierte Gursky an einer Gruppenausstellung im Kunstmuseum Bonn ("Der Westen leuchtet"), und bis zum 30. Januar 2011 sind einige seiner Fotografien noch im Rahmen der Ausstellung "Verortung - Die Frage nach dem Raum in der zeitgenössischen Kunst" im Kunstmuseum Wolfsburg zu bewundern.
Weitere Ausstellungen finden im Museum Ostwall in Dortmund ("Bild für Bild - Film und zeitgenössische Kunst aus der Sammlung des Centre Pompidou", bis 25. April 2011), im MUMOK Museum Moderner Kunst in Wien ("Hyper Real - die Passion des Realen in Malerei und Fotografie, bis 13. Februar 2011) und im Kunstmuseum Bern ("Lust und Laster", bis 22. Februar 2011) statt.
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